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Bewerbungsgespräch mit psychologischen Tricks erfolgreich überstehen


Wer sich auf einen neuen Job bewirbt, hofft natürlich, dass er zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird. Ist es dann soweit, gehen die Meisten mit wackligen Knien in dieses Vorstellungsgespräch. Die Angst ist nicht unbegründet, schließlich kann schon eine falsche oder unüberlegte Antwort die Chancen auf den Traumjob minimieren oder komplett zerstören. Was viele Bewerber nicht wissen, diesen psychischen Druck kann man umwandeln und für sich nutzen. Was meine Recherchen ergeben haben, zeig ich euch hier.

Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ruft wohl bei der Mehrheit ein glückliches Gefühl hervor, schließlich hat man es aus der Masse der Bewerbungen bis dahin geschafft, die Bewerbung war also ein voller Erfolg. Dieses anfängliche gute Gefühl, kann sich allerdings in kürzester Zeit ins Gegenteil umkehren. Spätenstens dann, wenn einem bewusst wird, dass dieses Gespräch wohlmöglich über den Weg der Karriere entscheiden kann. Plötzlich

schießen einem unkontrolliert Fragen durch den Kopf: Was mach ich, wenn ich auf eine Frage des Personalers nicht antworten kann? Was, wenn es mitten im Gespräch zu dem gefürchteten Blackout kommt? Wie kann ich verhindern, zu nervös zu sein? Die Antwort daraus ist: Psychologie. Überrascht? War ich auch!

Clever ist es, sich schon vorm Verschicken der Bewerbung, auf ein eventuelles Bewerbergespräch vorzubereiten. Dazu gehört, sich über das Unternehmen zu informieren, zu welcher Branche es gehört, welche Produkte werden verkauft...usw.

Auf der Website des Unternehmens, sozialen Netzwerken und Bewertungsportalen kannst du dir, im besten Fall, Informationen zu deinem potenziellen Gesprächspartner einholen. Die so gewonnenen Erkenntnisse können sich spätestens im Vorstellungsgespräch auszahlen, da wohl die meisten Recruiter ein facettenreiches Fachwissen und eine professionelle Vorbereitung zu schätzen wissen.

Der erste psychologische Effekt ist, dass man durch eine gute Vorbereitung, die Chancen auf ein erfolgreiches Vorstellungsgspräch für sich erhöht. Es gibt noch ein paar mehr Möglichkeiten, durch die man sich in eine eindeutig bessere Position bringen kann.

Wichtig: Man sollte gut abwägen, welchen Trick man verwendet und damit nicht übertreiben. Denn dein Gesprächspartner sollte sich nicht manipuliert fühlen.

Der Terminvorschlag...

Normalerweise ist es so, dass der Personalchef dem Bewerber einen Termin vorgibt. Diesen sollte man aber höflich ablehnen und auf einen anderen Tag verschieben, wenn es sich um einen Montag oder Freitag handelt. Laut verschiedener Studien sind Angestellte an diesen beiden Tagen gedanklich schon oder immer noch im Wochenende, worunter die Aufmerksamkeit dementsprechend leidet. Du solltest den Termin auch verschieben, falls dieser vor 10 Uhr oder nach 15 Uhr gelegt wurde. Als Gründe kann man familiäre oder geschäftliche Termine nennen. Eine Krankheit vorzuschieben ist eher kontraproduktiv.

Andere Bewerber ausblenden...

Falls du zusammen mit anderen Bewerbern auf das Gespräch wartest, empfiehlt es sich, diese zu ignorieren. Das macht man natürlich nicht aus Boshaftigkeit sondern, um den N-Effekt zu verhindern. Dieser Effekt sagt aus, dass viel Mitbewerber die Motivitation senken. Ein Sprichwort hierzu: "Aus den Augen, aus dem Sinn". Statt mit deinen Konkurrenten zu sprechen, bereite dich lieber auf dein Gespräch vor.

Körperhaltung, Blickkontakt und Komplimente...

Halte während des Bewerbungsgespräch durchgehend Blickkontakt. Das kann allerdings schwieriger sein als gedacht, übe am besten vorher, auch deine Körperhaltung, mit einem Freund oder Familienmitglied.

Du solltest gerade sitzen, die Arme nicht vor dem Körper verschränken und ab und an lächeln. Auch das ein oder andere Kompliment kann, wenn es passt, nicht schaden. Sei es die Krawatte deines Gegenübers, das toll eingerichtete Büro oder, ganz allgemein, das soziale Engagements des Unternehmens.

Nutze Gemeinsamkeiten...

Hast du deine Recherche von Absatz 3 richtig gut gemacht, kannst du eventuelle Gemeinsamkeiten nutzen. Ist der Personaler auf die gleiche Uni gegangen? Vielleicht findest du auch noch andere Hinweise, die du locker in das Gespräch einbinden kannst, zum Beispiel einen Wimpel von einem Fußballverein...

Eine weitere Möglichkeit Gemeinsamkeiten zu nutzen, ist die Unternehmensfarben zu verwenden, Beispielsweise in der Krawattenfarbe oder Bewerbermappe. Das nimmt der Recriuter unbewusst wahr und zeigt ihm, dass du dich mit der Firma identifizierst.

Die Metaebene...

Außer den bereits angesprochenen Möglichkeiten, gibt es noch andere wichtige Faktoren, diese spielen sich hauptsächlich in der sogenannten Metaebene ab...also in der übergeordneten und allgemeinen Gesprächskultur. Dazu gehört die eigenen Schwächen einzugestehen...wenn man trotz intensiver Vorbereitung offensichtlich sehr nervös ist, kann man das ruhig offen und ehrlich mit einem Lächeln zugeben. Diese offene Art wirkt positiv und weckt die Empathie des Gesprächspartners. Du solltest auch darauf achten, das Gespräch nicht zu dominieren. Achte auf einen ausgewogenen Redeanteil und verliere dich nicht in Nichtigkeiten.

Durch gut platzierte Rückfragen kannst du deinen Redeanteil erhöhen und zeigst gleichzeitig, dass du dich für das Unternehmen und die Aufgaben interessierst.

Achte auf deine Aussprache, sprich deutlich und flüssig. Rede etwas langsamer als normalerweise und leg gelegentliche Denkpausen ein.

Jetzt bist du perfekt vorbereitet und kannst deinem nächsten Vorstellungsgespräch positiv entgegenblicken. Ich wünsche dir viel Glück.

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