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KISA.BLOG

KISA goes TOA: So sieht der Content der Zukunft aus


Das Tech Open Air im Berliner Funkhaus ist Europas größte Tech-, Zukunfts- und Lifestyle-Konferenz. Wir haben uns dort für euch umgesehen und einiges über die Zukunft von Content Creation gelernt.

Wer das Funkhaus Berlin kennt weiß, dass man sich bei Betreten des Geländes meistens gleich wie in einer anderen Welt fühlt. Die ehemalige DDR Rundfunksendeanstalt ist ein Backsteinkomplex, voller gut erhaltener, architektonischer Schätze und akustischer Juwele, idyllisch gelegen am Ufer der Spree.

Dieser verstaubten DDR-Romantik setzt das Tech Open Air jedes Jahr im Juni etwas Futuristik entgegen. 20.000 TeilnehmerInnen und mehr als 150 Rednerinnen tauschen sich dann nämlich über die Zukunft von Technologie, Arbeitswelt und Leben aus. Das TOA sieht sich als Europas führendes branchenübergreifendes Technologie Festival. Ihre Mission sehen die Gründer darin, “Menschen durch interdisziplinären Wissensaustausch und Kollaborationen zu inspirieren". Und inspirierend, ist auf jeden Fall das Wort, mit dem ich das TOA und die Atmosphäre dort zusammenfassen würde. Start Ups, Tech-Branchenführer, sowie Musiker und Künstlerinnen treffen hier zum kreativen Austausch an zwei Tagen aufeinander. Ich habe bei Vorträgen alles über leuchtende Biker-Jacken aus Schmetterlingseiern gelernt und wie man Empathie im Geschäftsleben am besten anwenden kann. Habe aus erster Hand gehört, dass es möglich ist, von einer Obdachlosen, in nur wenigen Jahren, zu einem wichtigen Venture Capitalist zu werden und weiß nun, dass die Fehler von heute, die Erfolge von morgen sind.

Neben all diesen exotischen Themen und Talks standen aber Content Creation und Social Media natürlich auf meinem TOA Stundenplan.

Crypto, Blockchain und Clickbait

Gleich vorab: Content bleibt auf jeden Fall weiterhin King! Auch immer noch wichtig und wichtiger denn je, sind dabei user-relevante Inhalte und Social Media. User und Userinnen stehen daher im Mittelpunkt. Für viele sind sie sogar der Mittelpunkt des gesamten Businessmodells.

Der CEO von VICE DACH gab einen Vortrag darüber wie man relevanten Content erstellt, in dem man die LeserInnen in den Mittelpunkt stellt. Alle Rechte am abgebildeten Material liegen bei VICE.

Einige soziale Netzwerke setzen schon heute oder in Zukunft auf dezentrale, transparente Datenspeicherung und preisen Blockchain an. Sogar eigene Cryptowährungen, um UserInnen für guten Content zu belohnen werden eingeführt oder existieren schon.

ask.fm möchte in Zukunft auf seine User für guten Content belohnen und wird ab Ende des Jahres 2018 über Blockchain laufen.

Word of mouth (WOM) ist ein Token für Produktempfehlungen. Mit ihm arbeitet zum Beispiel die Videoplattform Yeay. Auf dieser Plattformen präsentieren Influencer und Mikroinfluencer Produkte die ihnen gefallen und können dadurch Tokens sammeln oder weitere Produkte erhalten.

Guter Content wird also belohnt, während Fake News und Clickbait hingegen der Kampf angesagt wird! Wer entscheidet nun aber darüber was wahr ist und was fake? Algorithmen. Algorithmen, die die Qualität und Glaubwürdigkeit von Content jeglicher Art klassifizieren sollen, sind gerade bei factmata zum Beispiel im Entstehen. Bereits jetzt durch ein Bewertungssystem klassifizierbar sind Hate Speech, Propaganda und extrem politisch voreingenommener Content, Spoof Websites (also jene Websites die andere Webseiten nachahmen und Fake Versionen davon online stellen) und Clickbait Content.

Genaueres dazu könnt ihr in diesem Podcast erfahren: